Die große Photovoltaik-Förderung 2026: 60 Millionen Euro warten auf Sie
Österreich hat sich ehrgeizige Ziele beim Ausbau der Photovoltaik gesteckt. Mit dem neuen Förderpaket für 2026 werden 60 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um private Haushalte, Landwirtschaften und Unternehmen beim Bau von Solaranlagen zu unterstützen. Dies ist eine der größten Förderoffensiven der letzten Jahre und signalisiert ein klares Commitment zur erneuerbaren Energiewende.
Die gute Nachricht: Die Fördermittel werden in mehreren Fördercalls verteilt. Der nächste bedeutende Aufruf findet am 23. April 2026 statt. Das bedeutet, dass Sie noch Zeit haben, Ihre Anlage zu planen und die Unterlagen vorzubereiten. Allerdings zeigt die Erfahrung aus vorherigen Jahren, dass beliebte Fördercalls schnell ausgeschöpft sind – oft innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen.
Was macht die Photovoltaik-Förderung 2026 besonders attraktiv? Neben den hohen Fördersätzen pro Kilowatt-Peak (kWp) gibt es zusätzliche Boni für Stromspeicher, eine Mehrwertsteuervergünstigung und einen Bonus für europäische Solarmodule. Kombiniert ergeben sich Einsparungen, die Ihre Gesamtinvestition um bis zu 35-40% reduzieren können.
Die Fördersätze 2026 im Detail: Wer bekommt wie viel?
Die Bundesförderung für Photovoltaikanlagen ist gestaffelt nach der Größe Ihrer Anlage. Dies ist sinnvoll, da Kleinanlagen auf Einfamilienhäusern andere Anforderungen haben als größere Dachanlagen oder Freiflächenprojekte.
Anlagen bis 10 kWp: 160 €/kWp
Dies ist die höchste Förderrate und richtet sich in erster Linie an Haushalte mit Einfamilien- oder kleineren Mehrfamilienhäusern. Bei einer typischen 8-kWp-Anlage ergeben sich hier schon 1.280 Euro Förderung aus dem Grundtarif. Dazu kommen noch weitere Boni (siehe weiter unten).
Anlagen 10-20 kWp: 150 €/kWp
Größere Dachanlagen oder Mehrfamilienhäuser mit ausreichend Dachfläche fallen in diese Kategorie. Eine typische 15-kWp-Anlage erhält somit 2.250 Euro Grundförderung.
Anlagen 20-100 kWp: 140 €/kWp
Landwirtschaftliche Betriebe, Gewerbeimmobilien und größere Mehrfamilienhäuser nutzen oft diese Förderkategorie. Eine 50-kWp-Anlage beispielsweise qualifiziert sich für 7.000 Euro Förderung aus dem Basissatz.
Wichtig: Diese Sätze gelten für Anlagen mit einer jährlichen Stromvergütung über die OeMAG oder lokale Verteilnetzbetreiber wie Wien Energie. Eigenverbrauchsanlagen ohne Netzeinspeisung können unter bestimmten Bedingungen ebenfalls förderbar sein – hier empfiehlt sich eine individuelle Beratung.
Stromspeicher: Die ideale Ergänzung mit zusätzlicher Förderung
Eine Photovoltaikanlage bringt den größten wirtschaftlichen Vorteil, wenn der produzierte Strom selbst verbraucht wird. Der durchschnittliche Eigenverbrauch ohne Speicher liegt bei etwa 30-40%. Mit einem Stromspeicher können Sie diesen auf 60-80% erhöhen – das bedeutet deutlich mehr finanzielle Ersparnis und weniger Abhängigkeit vom Strompreis.
Die gute Nachricht: Stromspeicher werden separat mit 150 Euro pro Kilowattstunde (kWh) Speicherkapazität gefördert. Ein typischer Speicher mit 10 kWh Kapazität bringt also zusätzliche 1.500 Euro Förderung. Dies ist eine signifikante Unterstützung, da hochwertige Stromspeicher in dieser Größe sonst 6.000-10.000 Euro kosten.
Für eine 8-kWp-Anlage mit 10-kWh-Speicher ergeben sich zusammen schon 2.280 Euro Förderung. Die Investitionsrendite ist damit deutlich attraktiver.
Der Made-in-Europe-Bonus: +30% Mehrförderung
Ein neues Element in der Förderung 2026 ist der sogenannte Made-in-Europe-Bonus. Die österreichische und europäische Regierung möchte die Wertschöpfung in Europa halten und weniger abhängig von außereuropäischen Importen werden.
Wenn Sie Module verwenden, die in Europa – insbesondere in der EU, aber auch in Schweiz und Norwegen – produziert wurden, erhalten Sie einen zusätzlichen Bonus von 30% auf Ihren Fördersatz. Das bedeutet konkret:
- Statt 160 €/kWp erhalten Sie 208 €/kWp
- Statt 150 €/kWp erhalten Sie 195 €/kWp
- Statt 140 €/kWp erhalten Sie 182 €/kWp
Das ist eine erhebliche Steigerung! Allerdings erfordert dies entsprechende Dokumentation und Zertifikate vom Modulhersteller. SERAS Elektro als erfahrener Meisterbetrieb unterstützt Sie hier bei der Beschaffung der richtigen Module und der Dokumentation für die Förderstellung.
Mehrwertsteuer: Wieder 20% seit April 2025
Ein wichtiger Punkt für die Gesamtkalkulation: Seit April 2025 beträgt die Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen wieder 20%. Von Jänner 2024 bis März 2025 galt ein Nullsteuersatz (0% MwSt.) – diese Vergünstigung ist ausgelaufen. Das erhöht Ihre Investitionskosten um 20% im Vergleich zur Nullsteuer-Phase.
Dies macht die Förderung noch wichtiger: Sie kompensiert zumindest teilweise die höheren Steuern und macht die Amortisationsdauer wieder kürzer. Eine durchschnittliche 8-kWp-Anlage kostet heute inklusive Installation etwa 12.000-14.000 Euro (brutto). Mit Förderung bleiben etwa 10.000-11.000 Euro als echte Eigenleistung.
Wie funktioniert die Antragstellung? Der praktische Leitfaden
Die Förderung wird nicht beim Kauf gewährt, sondern Sie müssen diese vorher beantragen. Der Prozess ist genau geregelt:
Schritt 1: Planung und Angebotserstellung
Sie beauftragen einen Fachbetrieb (wie SERAS Elektro) mit der Planung. Dieser erstellt ein detailliertes Angebot mit allen technischen Spezifikationen, Modultypen, Wechselrichtermodellen und Installationskosten. Dieses Angebot ist die Grundlage für die Förderberechnung.
Schritt 2: Antragstellung bei OeMAG oder Wien Energie
Die Antragstellung erfolgt bei der Oesterreichischen Abwicklungsstelle für Elektrizität (OeMAG) oder in Wien über Wien Energie. Das Angebot und ein ausgefülltes Formular werden eingereicht. Die Bearbeitungszeit beträgt üblicherweise 2-4 Wochen. Bei Fördercalls (wie dem 23. April 2026) gibt es einen definierten Stichtag, nach dem keine neuen Anträge mehr angenommen werden.
Schritt 3: Förderzusage erhalten
Sobald Ihr Antrag bewilligt ist, erhalten Sie eine schriftliche Förderzusage mit der exakten Fördersumme. Jetzt können Sie beruhigt mit der Installation beginnen – die Förderung ist reserviert.
Schritt 4: Installation durchführen
Ihr Installateur führt die Anlage durch. Dies muss innerhalb einer bestimmten Frist (üblicherweise 6-12 Monate) abgeschlossen sein. SERAS Elektro als Meisterbetrieb kümmert sich um alle technischen Details und die Kommunikation mit den Behörden.
Schritt 5: Inbetriebnahme und Abrechnung
Nach erfolgreicher Inbetriebnahme wird die Anlage beim Netzbetreiber angemeldet. Die Förderung wird dann ausbezahlt – üblicherweise direkt auf Ihr Bankkonto oder als Abschlag auf die Gesamtrechnung.
Der nächste Fördercall am 23. April 2026: Fristen und Vorbereitung
Der nächste große Fördercall findet am 23. April 2026 statt. Dies ist ein kritisches Datum, weil:
- Alle Anträge bis zu diesem Datum eingereicht sein müssen
- Die verfügbaren 60 Millionen Euro in einem First-Come-First-Served-Verfahren vergeben werden
- Beliebte Technologien und Anlagengrößen oft innerhalb von Stunden ausgeschöpft sind
- Danach muss auf den nächsten Call gewartet werden (üblicherweise im Herbst 2026)
Das bedeutet konkret: Wenn Sie von der Förderung profitieren möchten, sollten Sie spätestens Ende März 2026 einen Installateur mit der Planung beauftragen. Dann bleibt noch Zeit für Angebotserstellung, Antragstellung und eventuelle Fragen.
SERAS Elektro hat die Erfahrung aus Fördercalls der letzten Jahre und weiß genau, wie schnell Plätze vergeben sind. Wir empfehlen, sich jetzt schon anmelden und die Planung zu starten.
Praktische Checkliste: Was Sie vor Antragstellung vorbereiten sollten
Um den Prozess zu beschleunigen und keine Fehler zu machen, empfehlen wir diese Vorbereitung:
- Dachinspekt: Zeigen Sie dem Installateur Ihr Dach und lassen Sie die Statik prüfen
- Stromrechnung: Halten Sie Ihre letzte Stromrechnung bereit (für die Verbrauchsberechnung)
- Grundriss: Skizze oder Plan des Hauses und der Dachfläche
- Finanzierung klären: Entscheiden Sie, ob Sie die Anlage bar finanzieren, einen Kredit aufnehmen oder Leasing nutzen
- Speicher entscheiden: Überlegen Sie, ob ein Stromspeicher für Sie sinnvoll ist
- Modultyp: Wenn Sie von den Made-in-Europe-Bonus profitieren möchten, geben Sie dies an
Mit dieser Vorbereitung können wir als erfahrener Installateur Ihren Antrag zügig einreichen und Sie haben bessere Chancen, von der Förderung zu profitieren.
Fazit: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zu investieren
Die Photovoltaik-Förderung 2026 mit bis zu 160 €/kWp, Speicherförderung, Made-in-Europe-Bonus und geringeren Zinssätzen bei Kreditfinanzierung macht den Kauf einer Solaranlage heute wirtschaftlich sehr interessant. Combined mit steigenden Strompreisen und der hohen Inflation ist die Eigenstromerzeugung eine sichere Investition in die Zukunft.
Warten Sie nicht bis Mai oder Juni – bis dahin könnten die Fördermittel aufgebraucht sein. Kontaktieren Sie uns jetzt für ein unverbindliches Gespräch und eine erste Planung. Mit unserem PV-Konfigurator können Sie auch online erste Szenarien durchspielen.
Kostenlose Beratung von SERAS Elektro
Wir planen und installieren Ihre PV-Anlage professionell und beraten Sie ausführlich zu allen verfügbaren Förderungen, dem Made-in-Europe-Bonus und der optimalen Speichergröße. Nutzen Sie die Förderung 2026 – der nächste Call ist am 23. April!