Kurz & knapp: Die Elektroinstallation im Neubau kostet in Wien 80–180 Euro pro Quadratmeter (11.200–25.200 Euro für ein 140-m²-Haus). Seit 2026 gelten verschärfte Normen: FI-Schalter Typ A für alle Bäder, Überspannungsschutz ist Pflicht, und PV-Readiness wird dringend empfohlen. SERAS Elektro GmbH plant und installiert zukunftssichere Elektroinstallationen in Wien – inklusive Smart-Home-Vorbereitung und Wallbox-Vorrüstung.
Aktuelle Normen 2026: Was sich geändert hat
Die elektrotechnische Grundnorm in Österreich ist die OVE E 8101, zuletzt aktualisiert mit dem Amendment A1:2025. Die wichtigsten Änderungen für Neubauten ab 2026:
- FI-Schalter im Bad: Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCD) Typ A sind jetzt für alle Stromkreise im Badezimmer verpflichtend – nicht nur für Steckdosen, sondern auch für Beleuchtung
- Überspannungsschutz Typ 2: In Neubauten ist ein Überspannungsableiter im Verteiler Pflicht – schützt empfindliche Elektronik vor Blitzschäden
- AFDD empfohlen: Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDD) werden für Schlafräume und Kinderzimmer ausdrücklich empfohlen
- Typ AC verboten: Die veralteten Typ-AC-FI-Schalter dürfen nicht mehr eingebaut werden – nur noch Typ A oder Typ B
- Smart Meter-Readiness: Neubauten müssen für den Anschluss eines intelligenten Stromzählers vorbereitet sein
Kosten der Elektroinstallation im Neubau
Die Kosten hängen stark vom gewünschten Ausstattungsstandard ab. In Wien gelten folgende Richtwerte für 2026:
- Basisausstattung: 80–120 Euro/m² – Standardsteckdosen, Beleuchtung, Verteiler, FI-Schutz
- Komfortausstattung: 120–150 Euro/m² – mehr Stromkreise, Netzwerk-Verkabelung, Dimmer, Außenbeleuchtung
- Premiumausstattung: 150–180 Euro/m² – Smart-Home-Vorbereitung, KNX/Loxone-Bus, PV-Readiness, Wallbox-Vorrüstung
Beispiel 140-m²-Einfamilienhaus: Basisausstattung 11.200–16.800 Euro, Komfort 16.800–21.000 Euro, Premium 21.000–25.200 Euro. Darin enthalten: Material, Installation, Verteiler, Prüfung und E-Befund.
Zukunftssicher planen: Was Sie jetzt vorbereiten sollten
PV-Readiness
Auch wenn Sie noch keine Photovoltaikanlage installieren möchten – die Vorbereitung im Neubau kostet nur 500–1.500 Euro und spart bei einer späteren Installation tausende Euro. Dazu gehören Leerrohre vom Dach zum Zählerkasten, Platzreserve im Verteiler für PV-Wechselrichter und Speicher, und ein vorbereiteter Zählerplatz für den Einspeisezähler.
Wallbox-Vorrüstung
Eine Wallbox für Ihr Elektroauto braucht einen eigenen Stromkreis mit mindestens 20A Absicherung. Im Neubau einfach ein Leerrohr von der Garage zum Verteiler legen lassen – Kosten: 200–500 Euro. Nachträgliches Verlegen kann 2.000 Euro und mehr kosten.
Smart-Home-Vorbereitung
Für eine spätere Smart-Home-Integration empfehlen wir: Sternförmige Verkabelung statt Ringverkabelung, Leerrohre zu allen Schaltern und Steckdosen, einen zentralen Netzwerkverteiler und Cat7-Netzwerkkabel in jeden Raum. Die Mehrkosten im Neubau betragen nur 2.000–5.000 Euro – eine Nachrüstung kostet das 3–5-fache.
Steckdosen-Planung: Wie viele brauchen Sie wirklich?
Der häufigste Fehler im Neubau: zu wenige Steckdosen. Unsere Empfehlung basierend auf der OVE E 8101 und unserer Erfahrung:
- Wohnzimmer (30 m²): 10–14 Steckdosen + 2 TV-/Netzwerk-Dosen
- Küche: 8–12 Steckdosen (davon 4–6 in der Arbeitsfläche)
- Schlafzimmer: 6–8 Steckdosen + 2 USB-Ladedosen am Bett
- Badezimmer: 2–4 Steckdosen (Rasierersteckdose, Föhn, E-Zahnbürste)
- Homeoffice: 8–10 Steckdosen + 2 Netzwerkdosen
- Flur/Eingang: 2–3 pro Abschnitt
- Terrasse/Garten: 2–4 wetterfeste Steckdosen
Häufige Fragen zur Elektroinstallation im Neubau
Was kostet die Elektroinstallation im Neubau in Wien?
Die Elektroinstallation im Neubau kostet in Wien 80–180 Euro pro Quadratmeter, je nach Ausstattungsstandard. Für ein 140-m²-Einfamilienhaus sind das 11.200–25.200 Euro. Smart-Home-Vorbereitung und PV-Readiness erhöhen die Kosten um 3.000–8.000 Euro.
Welche Normen gelten 2026 für Elektroinstallationen im Neubau?
Es gilt die OVE E 8101:2020/A1:2025. Wichtige Neuerungen 2026: FI-Schalter Typ A-EV für alle Stromkreise im Bad, Überspannungsschutz Typ 2 ist Pflicht, und Leerrohre für PV und E-Ladestation müssen bereits bei Neubau eingeplant werden.
Muss im Neubau eine PV-Anlage vorbereitet werden?
Eine PV-Readiness (Leerrohre vom Dach zum Zählerkasten, Platzreserve im Verteiler) ist in Wien bei Neubauten dringend empfohlen und wird von der Stadt Wien aktiv gefördert. Die Kosten für die Vorbereitung betragen nur 500–1.500 Euro – eine Nachrüstung ist deutlich teurer.
Wie viele Steckdosen braucht man im Neubau?
Die Mindestausstattung nach OVE E 8101 empfiehlt: Wohnzimmer 8–12 Steckdosen, Küche 8–10, Schlafzimmer 6–8, Bad 2–4, Flur 2–3 pro Abschnitt. Planen Sie großzügig – nachträgliches Ergänzen ist teuer.
Lohnt sich Smart-Home-Vorbereitung im Neubau?
Ja, die Vorbereitung im Neubau kostet nur 2.000–5.000 Euro (Leerrohre, Busleitungen, zentrale Verkabelung). Eine Nachrüstung im fertigen Haus kostet das 3–5-fache. Auch wenn Sie Smart Home erst später nutzen wollen – die Infrastruktur sollte von Anfang an da sein.
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